Astsäge – bringt Bäume in Form

Astsäge - bringt Bäume in Form Das Frühjahr bringt die Natur zum Blühen und zum Sprießen. Die Bäume treiben nicht nur Blätter und Blüten, sondern auch erwünschte und unerwünschte Ästen. Insbesondere die so genannten Wassertriebe müssen herausgeschnitten werden. Anderenfalls rauben sie den früchtetragenden Ästen die Kraft, die der Baum selbstverständlich „gleichmäßig“ auf alle Äste verteilen muss. Somit benötigt jeder Gartenbesitzer, der einen oder mehrere Bäume besitzt, auch eine Astsäge. Doch Achtung – viele Billigprodukte werden diesbezüglich auf den Markt geschmissen. So muss man beim Kauf einer Astsäge schon einiges beachten, um nicht jedes Jahr eine neue kaufen zu müssen. Denn eines ist so sicher wie Kloßbrühe: Die Baumpflege wird jedes Jahr wiederholt werden müssen.

Man kann es nicht kontrollieren

Es ist richtig – ein Baum kann während des Wachstums erzogen werden. Allerdings darf man nicht denken, dass sich dies auf jedes Wachstum bezieht. Vielmehr kann man nur die Richtung beeinflussen, in die der Ast wächst. Jedoch kann man nicht kontrollieren, wo sich neue Triebe bilden werden. Auch kann man nicht sofort sagen, ob es sich um einen Wassertrieb oder einen echten, neuen Ast handeln wird. Dennoch ist es wichtig, dass alle überflüssigen Triebe, auch die der Früchte selbst, entfernt werden, damit die Kraft in die richtigen Kanäle geleitet wird. Doch sollte diese Aufgabe nicht in eine schweißtreibende Arbeit ausarten. Deshalb sollte auf folgende Komponenten bei der Astsäge geachtet werden:
  • Ergonomischer Griff
  • Hochwertige Metallklinge mit gut geschärften Zähnen
  • Lange Lebensdauer

Unterschiedliche Modelle

Die Astsäge ist in unterschiedlichen Modellen erhältlich. So gibt es sowohl manuelle, elektrische als auch solche, die mit einem Akku betrieben werden. Natürlich ist der Kraftaufwand bei den Astsägen mit Akku oder mit elektrischem Antrieb wesentlich geringer. Dafür können sie nicht überall eingesetzt werden bzw. nur solange der Akku auch tatsächlich aufgeladen ist. Hat er sich entladen, so war es das mit der Gartenarbeit an diesem Tag. Es ist wichtig, dass die Ladezeit des Akkus möglichst gering isst, um schnell wieder weiterarbeiten zu können. Die regulären, elektrischen Astsägen hingegen können nur in der Nähe des Hauses bzw. einer Steckdose verwendet werden. Man könnte auch sagen, dass sie eher für kleine Gärten geeignet sind. Bei den manuellen Modellen ist zudem zu unterscheiden, dass es die regulären Modelle und die zum zusammenklappen gibt. Natürlich sind die zum Zusammenklappen sehr gut zu transportieren. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Klappscharnier als Schwachstelle zu betrachten ist. Je nach Material könnte es rosten. Es könnte ausleiern. Es könnte brechen. Die persönliche Empfehlung des Autors – Lassen Sie lieber die Hände von den zusammenklappbaren Astsägen, wenn die Möglichkeit besteht.

Der Griff für die sichere Handhabung

Jede Astsäge muss gut in der Hand liegen. Die Führung des Werkzeuges muss sehr sicher sein, damit ein sauberer Schnitt geführt werden kann. Nichts ist schlimmer als ein unsauberer Schnitt, der eine ausgefranste Schnittfläche hinterlässt. Für den Baum kann dies die Eintrittsstelle für Pilze und andere Schädlinge sein. Dies könnte seinen Tod bedeuten. Deshalb sollte man eine Astsäge immer ausprobieren. Ausprobieren, wie sie in der Hand liegt, um letztlich gute Arbeit leisten zu können.

Das Sägeblatt

Das Sägeblatt sollte stets der Stärke der Äste angepasst sein. Auch hier bestünde ansonsten die Gefahr, unsaubere Schnittflächen zu hinterlassen. Aus diesem Grunde ist es ebenso wichtig, das Sägeblatt in regelmäßigen Abständen zu wechseln. Astsägen, bei denen das Sägeblatt nicht auszuwechseln ist, scheiden also von vornherein aus.

Farbliches Abheben

Wer denkt, dass die Griffe der Astsägen nur aus optischen Gründen so schön bunt sind, täuscht sich. Vornehmlich wird der Griff optisch hervorgehoben, damit er sich deutlich vom Ast, vom Baumstamm abhebt. Damit wird die Verletzungsgefahr gemindert, da man stets den Abstand zwischen der Säge und dem Ast / Baum sofort und klar registrieren kann.

Was ist ein Raumhaken?

Der Raumhaken wird zum Aufspießen des abgesägten Astes verwendet, wenn sich dieser zwischen den anderen Ästen verfängt. Er befindet sich stets an der Spitze der Astsäge, um bestmöglich zum Einsatz gebracht zu werden. Für den Anfänger ist es nicht immer einfach, ihn zu benutzen. Das gibt sich aber nach einigen Anwendungen.

Preisvergleich

Um sich für ein Modell entscheiden zu können, ist es natürlich wichtig, den Preis zu kennen. Dieser ist abhängig von folgenden Fakten:
  • Hersteller
  • Akku-Antrieb
  • Elektrischer Antrieb
  • Zusammenklappbar
  • Größe des Sägeblattes
  • Material des Sägeblattes
  • Teleskoparm integriert
Ja, das ist nicht wirklich ein guter Hinweis. Wenn Sie sich jedoch die aktuellen Preise angeschaut haben, werden Sie sehen, warum der Preis nicht wirklich ein gutes Entscheidungskriterium ist.

Baumpflege – wann ist der beste Zeitpunkt?

Fragt man den Fachmann, so wird man feststellen, dass die meisten zur Baumpflege im Herbst bzw. späten Winter / frühem Frühjahr tendieren. Im Sommer sollte man die Bäume nach Möglichkeit in Ruhe lassen. Notfälle sind natürlich die Ausnahme. Dies können etwa abgebrochene Äste sein oder zu schnell gewachsene Bäume, die im Herbst erneut umgesetzt werden müssten. Um jedoch die Situation zu retten, kann ein minimaler Beschnitt notwendig werden. Auch Wassertriebe können im Sommer geschnitten werden. Zudem können alle Triebe bzw. Äste geschnitten werden, die zum Wurzeltreiben ins Wasserfass gestellt werden sollen. Dies könnte beim Weißdorn, der Johannisbeere und anderen Büschen der Fall sein. Insbesondere die Beerenfrüchte eignen sich für diesen Prozess. Die Triebe sollten hierfür sehr kräftig sein. Während des Wurzeltreibens sollte das untere Triebende stets mit Wasser bedeckt sein. Schauen Sie regelmäßig nach, wie viele Wurzeln sich bereits ausgebildet haben. Haben sich ausreichend, kräftige Wurzeln gebildet, kann der Trieb in einen ausreichend großen Blumentopf versetzt werden oder aber in ein Freibeet, das zur Zeit nicht anderweitig benötigt wird. So kann der Trieb weiterwachsen, ein schönes Wurzelwerk bilden, bis er dann im Herbst an Ort und Stelle gepflanzt wird. Dieses Vorgehen macht nicht nur Spaß, sondern spart auch Geld. Denn neue Pflanzen von einer guten Gärtnerei zu kaufen, ist nicht immer günstig. Zudem kann man dort immer weitere Pflanzen finden, „die man unbedingt benötigt“. Letztlich kann der Kauf in der Gärtnerei zu einem teuren Spaß werden. Wie gut, dass Sie die Astsäge besitzen und die neu benötigten Pflanzen selber ziehen können, nicht wahr?